Henrik Gross Mecklenburger Str. 5  
65824 Schwalbach am Taunus
Tel.: (06196) 888 470

Start

Sanitär

Heizung

Regenerative Energien

Fliesen

Elektro

Holz

Sonstiges

Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung


Die Qualität der Innenluft

Untersuchungen der letzten 20 Jahre belegen, daß die Luft in geschlossenen Innenräumen generell eine höhere Konzentration von Luftschadstoffen aufweist als die Luft an einer abgasbelasteten Kreuzung. Da wir bis zu 90% unserer Lebenszeit in Innenräumen verbringen, kann die Gesundheitsbelastung auf unseren Körper erheblich sein. Die Qualität der Außenluft hat im Umweltbewußtsein der Menschen zum Glück ihren festen Platz gefunden.

Da ist es gut zu wissen, daß saubere Außenluft keineswegs saubere Wohnluft verspricht. Schuld daran haben die häuslichen Emissionen.

Häusliche Emissionen können ein beträchtliches Gesundheitsrisiko darstellen, wie aktuelle Forschungs- und Messungsberichte und auch Erfahrungen in der Praxis belegen.

Sie können entstehen durch:

Häusliche Emissionen

Geruchs-, Kohlendioxid- und Wasserdampffreisetzung durch die Wohnungsnutzer

Wasserdampfentwicklung durch Pflanzen, Koch-, Wasch- und Badevorgänge Tabakrauch

Abgase von Kaminen oder anderen Verbrennungsvorgängen

Kosmetika, Wasch- und Putzmittel

Hausstaub aus Textilien und Einrichtungen

Ausdünstungen aus Klebern, Anstrichen und anderen Baumaterialien, Möbeln, Teppichen, Textilien sowie Zierpflanzen und Haustieren (allergene)


Unbelebte Verunreinigungen:

Gase wie CO, CO2, SO2, NOx, Randon, Formaldehyd, Kohlenwasserstoff.

Aerosole wie anorganische Stoffe z.B. Fasern und Schwermetalle, Kohlenwasserstoff-Verbindungen und Pollen.

Gerüche wie mikrobielle Abbauprodukte von organischem Material durch Fäulnisbakterien, menschliche, tierische und pflanzliche Geruchsstoffe sowie Ausdünstungen, die von Baumaterialien und Arbeitsprozessen herrühren.

Belebte Verunreinigungen:

Viren

Bakterien und ihre Sporen wie Legionellen und Gasbranderreger

Pilze und Pilzsporen wie Erreger des Befeuchterfiebers und Erreger der Aspergillose

Eine Ursache für diese Problematik dafür sind die heute sehr gut gedämmten Häuser. Die immer besseren und stärkeren Dämmungen der Außenwände und fugendichtere Fenster und Außentüren vermindern einen natürlichen Luftaustausch mit der Außenwelt.

Der Trend zum Energiesparen führt auch dazu, daß die Fenster zumeist geschlossen bleiben oder lediglich gekippt werden. In Wahrheit schafft das angekippte Fenster nicht annähernd den nötigen Effekt des Luftaustausches.

Die Folgen sind vielschichtig. Abgesehen von Schäden an der Bausubstanz und an der Einrichtung kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Häufig ist hier die Ursache für Allergien und Infektionen zu finden.

Alternativ wird die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eingesetzt, die den Anspruch hat, auf der Grundlage der Kreuzstromlüftung mit der Wärme aus der abgesaugten Raumluft im Winter die kalte, frische und gefilterte Außenluft zu erwärmen. So wird Energie eingespart und für angemessene sowie besonders kontrollierte Belüftung und Entlüftung der Wohnräume gesorgt.

Das Prinzip der Kreuzstromlüftung ! Lüftungsmöglichkeiten:

Die Fensterlüftung als Kipplüftung bringt nur einen geringen Luftaustausch, dafür aber einen hohen Wärmeverlust und somit einen Energieverlust. Ein besseres Lüftungsergebnis erzielt die Stoßlüftung mit voll geöffneten Fenstern, wobei die Luft in kurzer Zeit erneuert wird. Der Wärmeverlust im Winter, schlechte Qualität der Außenluft in Städten sowie die Organisation des regelmäßigen Lüftens stellen hier Probleme dar.

Die Fensterlüftung bleibt daher meist eine Zufallslüftung mit unkontrolliertem Luftwechsel.

Die Schachtlüftung, auch Schwerkraftlüftung genannt, ist nur für Bäder geeignet und nicht als Wohnraumlüftung anzusehen.

Die Lüftungsleistung ist unter anderem abhängig von der Temperaturdifferenz zwischen Raum- und Außenluft, der Querschnittshöhe und Wandunebenheit des Schachtes sowie der Querschnitt des Zuluftkanals bzw. der Nachströmöffnung.

Die Entlüftung mit Ventilatoren stellt auch bei widrigen Wetterbedingungen einen Luftaustausch sicher. Wenn keine speziellen Öffnungen vorgesehen sind, gelangt die Außenluft durch den Unterdruck über natürliche Undichtigkeiten in der Fassade in das Gebäude. Diese Methode der Luftzuführung hat aber den Nachteil, daß im Winter unangenehme Zugerscheinungen entstehen. Die zugeführte Luft kann außerdem mit Staub, Ruß und anderen Geruchsstoffen versehen sein.

Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung auf der Grundlage der Kreuzstromlüftung bietet hier die technisch, hygienisch und auch wirtschaftlich perfekte Lösung.
Verbrauchte Luft wird abgesaugt und gefilterte, frische Außenluft wird zugeführt. Dafür, daß die Luftqualität den hohen Anforderungen entspricht, sorgt die Integrierung von Filtern in der Lüftungsanlage. Für Allergiker gibt es spezielle Filter.

Schadstofffreie Luftqualität durch Filter !
Entscheidend ist, daß die Frischluft in die Wohnräume eingebracht und die Abluft aus Küche, Bad und WC abgesaugt wird. Die Druckverhältnisse innerhalb der Wohnung sind ausgeglichen, und Frischluft wird gezielt dort zugeführt, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Zusätzlich sind geringere Lärmbelästigungen durch die geschlossenen Fenster erwähnenswert.

Im Winter muß die zugeführte Luft erwärmt werden. Dabei macht sich dieses System mit Hilfe einer Wärmepumpe die Wärmeenergie der aus den Wohnräumen abgesaugten Fortluft zunutze.

Im Sommer läßt sich dieses Wirkungssystem umkehren. Die Zuluft wird bei Bedarf abgekühlt und schafft so in heißen Sommertagen ein kühles Raumklima.


Ihr Henrik Gross